Gleich, und doch anders

Ende letzten Jahres habe ich hier im Blog ein paar Gedanken zum Thema Bildentwicklung fallenlassen (Alles echt?“). Vor allem, wie wichtig ich es finde, sein persönliches Bild zu finden und digital zu entwickeln.

In der Regel ist es so, dass ich beim Entstehen eines Bildes ziemlich genau vor Augen habe, wie das Bild später aussehen soll. Wie beim Letzten auf MüllersSicht geposteten Bild der Seerose. Ich wollte ein sehr rudziertes Bild. Nur Seerose und Blatt. Und als Zugabe eine der vielen umherschwirrenden Libellen.

Nicht immer lassen sich Bilder anschließend so entwickeln, wie ich mir das in ersten Augenblick vorstellte. Hier hat es wunderbar funktioniert.

 

Als ich aber den Post gestern vorbereitete, kam mir der Gedanke, ob eine weitere Reduktion nicht auch funktionieren könnte, fumtionieren müsste; die Umsetzung in S/W.

Natürlich habe ich mich gleich wieder in meine digitale Dunkelkammer verzogen. Und nach einigen Versuchen bin ich mittlerweile von dem Bild sehr angetan.

Das gleiche Motiv, das gleiche Bild, aber doch ziemlich anders.

Seerose 2-2

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Workshops und Foto-Coaching – Erste Schritte

Alles hat seinen Anfang. Nichts neues, klar, kennt jeder.
Und doch, die ersten Schritte sind immer aufregend, spannend.
Ganz unabhängig worum es sich handelt.

Ich hatte bereits erzählt, wie viel Hoffnung ich in meine erste Spiegelreflexkamera legt. Wie enttäuschend die Ergebnisse anfangs waren. Wie lange es danach dauerte, bis ich zum zweiten Mal fotografisch fortschritt. Und wie viel Spaß mir Fotografie mittlerweile macht, kann jeder hier oder auf MüllersSicht erleben.

Viel fehlte eigentlich nicht, damals, am Anfang.
Das Verständnis für Zusammenhänge, ein wenig.
Ein Gespür für Bilder, ziemlich.
Eine Vorstellung der Möglichkeiten.
Dafür den Kopf voller (relativ leerer Marketing-)Versprechen über die Einfachheit des perfekten Bildes.

Und, nicht zu vergessen, Übung. Ganz viel Übung.
Laufen lernt man schließlich auch nicht an einem Tag.

Das gilt auch für einen Fotoworkshop.
Ein Tag reicht nicht aus, um Adam Anselms in den Schatten zu stellen.

Aber ein Tag, intensiv fotografiert:

Zeigt die Möglichkeiten. Der Kamera wie der eigenen.
Vermittelt Zusammenhänge, ein erstes Gespür für das eigene Bild.
Lässt aus dem technischen Wunderwerk ein Werkzeug werden.
Und hilft, den eignen fotografischen Weg zu beginnen.

Deshalb dieser Kurs. Speziell für Anfänger. Und diejenigen, die sich noch ein wenig wackelig auf ihren fotografischen Beinen fühlen.
Ein Tag intensiver Fotografie. Ein Tag voller Bilder, voller Fragen, voller Antworten. Denn natürlich sprechen auch wir über Belichtung, Blende, Weißabgleich, Objektive, Motive.
Workshop-erste Schritte-Seite001Aber nicht in geschlossenen Räumen, die den Geruch spröder Theorie atmen. Nein, draußen vor Ort, immer praktisch orientiert, immer mit der sofortigen Möglichkeit, das Gehörte in die Tat umzusetzen.

Deshalb treffen wir uns vor Ort in einem der Hamburger Naturschutzgebieten.
Deshalb sprechen wir vorher über eure Erwartungen, eure Kenntnisse.
Und deshalb ist Teilnehmerzahl ist auf 6 begrenzt.

Ihr braucht einfach nur viel Spaß an der Fotografie. Und eine Kamera, die nicht alles alleine machen will, als entweder eine Spiegelreflex oder eine Systemkamera.

Die Kosten für den ca. 9 stündigen Workshop liegen bei 90 Euro.
Die Anmeldung erfolgt per mail.

Die Termine im ersten Halbjahr 2015:
Workshop 1: 22. März, 9:00 – ca. 18:00
Workshop 2: 10. Mai, 9:00 – ca. 18:00

Und wer nicht in Hamburg wohnt, oder keine Zeit hat.
Aber auf dem Weg ist, seine Kamera zu entdecken, seine Bilder zu fotografieren.
Den lade ich ein, mit mir elektronisch daran zu arbeiten, fotografisch zu wachsen.

Wir treffen uns virtuell über Skype.
Wir reden über die Hintergründe.
Wir diskutieren über deine Bilder, wenn du möchtest.
Und Du bekommst eine fotografische Aufgabe, individuell auf deine Bedürfnisse abgestimmt, die wir beim nächsten Mal besprechen.

Die Kosten liegen bei 35 Euro für 2 halbe Stunden.
Einfach eine mail an mich, alles weitere besprechen wir dann.

Workshops und Foto-Coaching – Entwickeln mit Lightroom

Heutige Kameras sind wahre Alleskönner. Sie belichten nicht nur. Und das meistens gar nicht schlecht. Nein, sie entwicklen gleich mit.
Wenn man will.

Generell machen das die heutigen Kameras gar nicht schlecht. Allerdings gilt das gleiche wie beim Fotografieren. Man verläßt sich auf die Technik. Und gibt einen wichtigen Schritt aus der Hand.

Dabei ist es nicht schwer, seine eigenen Bilder zu entwickeln. Und es gibt gute Gründe, dies auch zu tun. Die digitale Dunkelkammer ist ungleich einfacher zu bedienen als die frühere Analoge. Und man sitzt auch netterweise nicht im Dunkeln.

Das meistgenutze Program dürfte derzeitLightroom sein. Aus gutem Grund. Auch ich nutze es. Mittlerweile. Und kann mir gar nicht mehr vorstellen, jemals anders entwickelt zu haben.

Wie für die Fotografie gibt es massenweise Bücher. Und nicht weniger Kurse. Allerdings musste ich feststellen, dass beides in der Regel sehr breit gestreut ist. Also so gar nicht auf meine Bedürfnisse und Fragen eingeht. Ich entweder unglaublich lange gesucht habe. Oder gar keine Zeit ist, auf meine speziellen Fragen einzugehen.

Workshop-Lightroom-Seite001

Deshalb gehe ich hier ganz bewußt einen anderen Weg. Nicht Gruppenarbeit ist angesagt, nein, die Lightroomkurse sind von vornherein als Einzeluntericht angelegt. Dadurch ist das Lerntempo individuell. Ich kann viel besser auf die persönlichen Bedürfnisse eingehen. Das Lernen wird einfacher. Und in der Regel schneller.

Und anders als bei den Fotokurse sind die Lightroomkurse zeitlich und räumlich sehr flexibel. Denn wir treffen uns nicht persönlich sondern über Skype, erörtern Fragen und Probleme, entwickeln zusammen Vorstellungen, wie eure Bilder entwickelt werden können. Und setzen das dann um.

Und da Lightroom viel kann, gibt es viele Möglichkeiten.
Angefangen von der einfachen und gern verschmähten Organisation der Bilder, der einfachen Entwicklung über Weißabgleich, Belichtung, Kontrast, etc, bis hin zur partiellen Bearbeitung einzelner Bereiche.

All das ist möglich.
Eine email genügt. Alles weitere klären wir dann.
Ach so, der Preis pro Stunde liegt bei 35 Euro.

Workshops und Foto-Coaching – Sehen lernen

Es geht also los, in den nächsten Tage werde ich wie versprochen mein Workshop-Programm hier im Blog veröffentlichen.

Der erste Ansatz ist allerdings kein Workshop im klassischen Sinne. Kein Vortrag, keine vorgefertigten Aufgaben.

Außer einer einzigen. Aufmerksam sein. Denn das zu lernen, ist das Ziel der Veranstaltung.
Aus der quasi unbegrenzten Anzahl fotografischer Moglichkeiten Motive erkennen und gestalten. Bilder entdecken, Bilder sehen, die sich vielleicht nicht immer auf den ersten Blick erschließen. Und die man sich erst erarbeiten muss.

Dafür treffen wir uns in einem der Hamburger Naturschutzgebiete. Und werden gemeinsam fotografisch entdecken.
Sprich, wir fotografieren zusammen. Ich helfe euch beim Finden, Umsetzen, Variieren.
Ihr schaut mir über die Schulter. Ich erzähle dabei natürlich vom Wie, Wo, Was und Warum. Und welche anderen Möglichkeiten es gäbe.

Workshop-sehen lernen-Seite001Die Kamera spielt hierbei nicht die entscheidene Bedeutung, schließlich wollen wir unsere Augen für Bilder schulen.
Trotzdem wäre es gut, wenn ihr eine Kamera euer Eigen nennt, die nicht nur automatisch fotografiert.
Weitere Vorkenntnisse sind nicht nötig, das erledigen wir unterwegs.

Die Kosten für die 2-3stündige Tour liegen bei 40 Euro.
Die Anmeldung erfolgt per mail.
Allerdings ist die Teilnehmerzahl ist auf 3 begrenzt.

Die Termine im ersten Halbjahr 2015:
15. Februar, 14:00 – ca. 17:00
15. März, 14:00 – ca. 17:00
19. April, 15:00 – ca. 18:00
17. Mai, 15:00 – ca. 18:00
14. Juni, 16:00 – ca. 19:00

Workshops und Foto-Coaching

Nie war es so einfach, technisch gute Bilder zu schießen. Die heutigen digitalen Kameras sind schlicht großartig. Die technischen Hilfsmittel werden immer ausgefeilter, und die Algorithmen zur Belichtung oder Bildentwicklung immer besser. Bild sehen, draufdrücken, fertig.

So weit so gut.

Oder auch nicht.

Noch können Kameras Bilder nicht gestalten.
Noch machen sie nur technisch gute Bilder.
Und auch da gibt es immer noch ausreichend Spielraum.

Für eine persönliche Handschrift.
Für eine eigene Sicht.
Für das eigene Bild.

Denn darum geht es.

Ich für meinen Teil möchte nicht nur fotografieren, ich möchte gestalten.
Möchte nicht nur festhalten und erinnern, ich möchte fühlen.
Und fühlen lassen. Durch das Bild sprechen.

Sehr gut habe ich noch die ersten Schritte in Erinnerung. Zu analogen Zeiten.
Ich war unzufrieden mit den Bildern, die aus der Kompaktkamera kamen.
Kaufte mir eine kleine Spiegelreflexkamera. Samt Zoomobjektiv.
Machte die ersten Bilder.
Und war unglaublich enttäuscht.
So sehr, dass die Kamera bald in einer Ecke verschwand.

Warum?
Ganz einfach. Die Bilder waren viel besser als zuvor.
Wie auch.
Hinter der Kamera stand Derselbe.
Und der hatte immer noch keine Ahnung. Nur ein anders Werkzeug.
Aber damit umgehen konnte ich nicht.
Konnte nicht sehen, nicht fühlen, fotografisch gesprochen.
Nur abdrücken.

Der Weg war lang. Hat auch nicht immer Spaß gemacht.
Und ist bestimmt noch nicht zu Ende.

Aber ich möchte ihn teilen.
In Workshops.

In den letzten Wochen habe ich ein Konzept erarbeitet, dass meinen Vorstellungen zum Umgang mit der Fotografie entspricht.
Die einzelnen Bausteine werde ich in den nächsten Tagen vorstellen.

Ganz gleich ob Anfänger oder im Umgang mit der Kamera erfahren. Wichtig ist nur der Spaß an der Fotografie und die Lst am eigenen Bild.
Und das Ganze funktioniert nicht nur hier in Hamburg sondern läßt sich ohne weiteres auch aus der Ferne realisieren.

Auftakt mit Hindernissen

Die Vorzeichen standen nicht gut.
Sturm, Regen, Hagelschauer.
Nicht unbedingt das richtige Wetter. Für einen Ausflug.
Eher um es sich drinnen gemütlich zu machen.
Am Kamin, mit einem Tee.

Ich selbst hatte nicht unbedingt die Wahl.
Bei der Eröffnung der eigenen Ausstellung sollte man wohl vorbeischauen.
Auch wenn die Gegebenheiten eher farblos und die Aussichten trübe erschienen.

Und tatsächlich sah es etwas mau aus. Am Anfang.
Ein paar Unerschrockene fanden den Weg raus in die Boberger Niederung.
Wollten meine Bilder sehen.
Hören, was ich dazu zu sagen hatte.

Aber es wurden mehr.
Und es machte Spaß.
Zu erzählen, zu zeigen, zu hören.

Ein wunderbarer Tag.
Ein tolles Gefühl.

Vielen Dank allen, die geholfen haben.
Vielen Dank allen, die dabei waren.
Und so den Tag zu einem Besonderen machten.

Wer die Bilder noch sehen möchte, oder nochmal sehen möchte.
Die Ausstellung ist noch bis zum 31, Mai zu sehen.

Im Moment arbeite ich am Katalog, der wahrscheinlich im März erscheinen wird.
Und suche nach einer neuen Möglichkeit, meine Bilder zu zeigen.
Gerne auch außerhalb Hamburgs.

Ein paar Tage noch…

… dann ist es endlich soweit.

Meine zweite Ausstellung wird eröffnet.
Erledigt ist fast alles.
Nur noch eine Kleinigkeit, aber für die ist die Post verantwortlich.
Und auch wenn ich nicht viel Vertrauen habe, das wird schon.

Die Bilder hängen.
Das durfte ich noch im alten Jahr erledigen.
Und ganz ehrlich, es ist einer der schönsten Momente.
Zu sehen, wie sich die Wände füllen.
Wie sich die einzelnen Motive zusammenfügen.
Die Räder ineinandergreifen.
Und etwas Größeres entsteht.

Ein tolles Gefühl.

Nur noch übertroffen von der Vorfreude.
Auf Sonntag.
Die Eröffnung.

Ich freue mich auf den Moment.
Und über jeden, der vorbeischaut.

Vernissage Boberg